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Gerhard Hirschmann
Werner Edler-Muhr
Hanns Finding
Peterheinz Gebell
Heinz Glössl
Anja Gobiet
Astrid Hofmann-Wellenhof
Franz Marhold
Maria Marussig
Ranko Popovic
Inhalte
"Erstens: Ich trete an. Zweitens: Wir treten gegen niemand anderen an, gegen keine Partei und gegen keine Person. Es ist, wenn sie so wollen, ein 'heiliges' Experiment am Beginn des 21. Jahrhunderts in unserer Steiermark, auch gedacht als Pilotprojekt für Österreich."
Inhaltlich fordert Hirschmann die Reduzierung des Landtags auf 36 Abgeordnete, die Abschaffung des Bundesrates und die Herabsetzung der Parteienförderung.
Bleibt ÖVP-Parteimitglied
Er werde weiterhin ÖVP-Mitglied bleiben, so Hirschmann; vor allem mit der Parteibasis verbinde ihn nach wie vor sehr viel.
Platz 3 und keine Koalitionsabsprachen
Als Wahlziel nannte Hirschmann, die drittstärkste Partei zu werden, wobei man näher beim zweiten als beim vierten liegen wolle. Koalitionsabsprachen vor der Wahl schloss Hirschmann aus.
Meinungen:
ÖVP: Enttäuschung...
Bei der steirischen Volkspartei ist man enttäuscht über Hirschmanns Entscheidung. Landeshauptfrau Waltraut Klasnic sagte in einer ersten Reaktion: "Das ist eine Entscheidung, und eigentlich muss ich sagen, dass aus einem langen Miteinander in der Politik jetzt ein Gegenüber in einer anderen Formation geworden ist. In einer Demokratie kann jeder entscheiden, was er tut."
FPÖ: Weitere ÖVP-Liste
Freiheitlichen-Chef Leopold Schöggl sieht in der Liste Hirschmann lediglich eine weitere ÖVP-Liste, die derzeit verärgerte ÖVP-Wähler auffangen soll. Wo Hirschmann draufsteht, sei ÖVP drinnen, so Schöggl.
BZÖ: "Gut für die Politik insgesamt"
BZÖ-Klubchef Franz Lafer hingegen meint, es könne der Politik insgesamt nur gut tun, wenn sich viele Fraktionen um Sitze im Landtag bewerben.
SPÖ: "Keine Erneuerung"
SPÖ-Chef Franz Voves glaubt, dass Hirschmann Landeshauptfrau Waltraud Klasnic stürzen wolle; er unterstelle Hirschmann, dann ein neues ÖVP-Team aufzustellen. Erneuerung für die Steiermark gebe es dadurch keine, so Voves.
Grüne: "Zweiter Flügel der ÖVP"
Keine Erneuerung in der politischen Landschaft sieht die Klubchefin der Grünen, Ingrid Lechner-Sonnek: Hirschmann sei typisch für Skandale wie bei der EStAG oder in Herberstein, so Lechner-Sonnek; daran werde sich auch nichts ändern. Ähnlich wie SPÖ und FPÖ ortet die Grünen-Chefin hinter der Kandidatur Hirschmanns lediglich einen zweiten Flügel der ÖVP.
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